Geprobt wird das Vorgehen gegen terroristische Täter sowie die Rettung und Versorgung Verletzter. Die Übung findet in Zusammenspiel zahlreicher Akteure unter realistischen Bedingungen statt. Beteiligt sind rund 700 Beamte der Bundespolizei und die Polizeidirektion Lübeck, dem Rettungsdienst der Hansestadt und der Deutschen Bahn. Theoretische Vorgehensweisen werden dabei in der Praxis geübt.

Um die Beeinträchtigungen für die Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten, wird die Übung in der Nacht durchgeführt. Trotzdem kann es zu Einschränkungen und insbesondere Lärmbelästigung im Bereich des Hauptbahnhofes kommen. Auch Explosions- und Schussgeräusche sowie viele Statisten, die als Verletzte geschminkt sind, werden Teil der Übung sein und dienen der realistischen Übungsdarstellung.

In der Zeit von 16 Uhr bis 6 Uhr morgens werden zusätzliche Halteverbote im Bereich Hauptbahnhof eingerichtet. Ab 21:30 Uhr sind die Straßen Steinrader Weg ab Höhe Havemeisterweg bis Einmündung Fackenburger Allee, Konrad-Adenauer Weg, Werner-Kock-Straße und Am Bahnhof komplett gesperrt. Der Taxenstand am Bahnhof wird verlegt (Beim Retteich). Die Haltestelle "Lindenarcaden wird zwischen 21:30 Uhr und 7 Uhr nicht angefahren. Im Steinrader Weg sollte ab 21:30 Uhr keine Fahrräder mehr abgestellt werden, da der Bereich dann nicht mehr erreichbar ist. Der Haupteingang am ZOB bleibt zugänglich.