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GRÜNE gegen weitere Unterstützung der Stadt für den Flughafen
Die GRÜNEN verlangen eine „Schlussrechnung“ für den Lübecker Flughafen und sind klar gegen eine weitere finanzielle Unterstützung der Stadt für den Flughafen.
Gestern teilte die ungarische Airline Wizz Air mit, sich aus Lübeck zurückzuziehen und im April alle Flugverbindungen ab Lübeck aus dem Flugplan zu streicht. Damit gibt es aktuell ab April von Lübeck aus keine Linienflüge mehr. Die Airline Ryanair hatte sich bereits vor längerer Zeit aus Lübeck zurückgezogen.
Der Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen ist auf der Suche nach einem neuen Investor für den insolventen Lübecker Flughafen und soll sich aktuell noch in Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten befinden. Dafür benötigt der Insolvenzverwalter allerdings mehr Zeit. Für den Aufrechterhalt des Betriebs könnten weitere Gelder der Stadt für eine Brückenfinanzierung nötig sein.
In der Pressemitteilung der GRÜNEN heißt es: „Neue Stadtknete für den Flughafen kommt überhaupt nicht in Frage. So viel Realität können die Bürgerschaftsfraktionen gar nicht verweigern, als dass sie auf diesen Deal einstiegen.“
Die GRÜNEN fordern eine Aufschlüsselung, „wie viele Millionen Bürgermeister Bernd Saxe in Blankensee versenkt hat“. Aus ihrer Sicht soll die Stadt Lübeck und Bürgermeister Bend Saxe eingestehen, dass das Projekt am Ende ist, Verhandlungen mit der Landesregierung aufnehmen, damit die Subventionen vom Land nicht zurückgefordert werden und ein Konzept für die Nachnutzung des Geländes erstellen.


