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2. landesweite Flüchtlingskonferenz in Lübeck

2. landesweite Flüchtlingskonferenz in Lübeck
2. landesweite Flüchtlingskonferenz in Lübeck

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Heute wurde die 2. landesweite Flüchtlingskonferenz mit 700 Gästen in der Lübecker Musik- und Kongresshalle veranstaltet. Am Rande der Veranstaltung demonstrierten rund 200 Personen gegen Abschiebungen aus Schleswig-Holstein nach Afghanistan.

“ Gemeinsam haben wir bereits einiges erreicht, doch es bleibt viel zu tun. Unser Flüchtlingspakt lebt und wirkt. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen und werden wir den Weg der Integration, der Teilhabe und des Zusammenhalts mit großem Engagement und großer Überzeugung weitergehen“, betonte Ministerpräsident Albig bei der Eröffnung der Veranstaltung.

Rund 700 Gäste aus Politik, von verschiedenen Verbänden, Vereinen und Initiativen sowie ehrenamtlichen Helfer waren der Einladung des Landes nach Lübeck gefolgt. Schwerpunkte der Konferenz waren Themen wie „Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit“, „Sprachförderung von erwachsenen Zuwanderinnen und Zuwanderer“ sowie „Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge“. Am Nachmittag ging es um Perspektiven der Flüchtlings- und Integrationspolitik.

Im Jahr 2015 haben 35.000 Menschen, die sich auf der Flucht befanden, in Schleswig-Holstein ein neues Zuhause gefunden. Im Jahr 2016 kamen bisher 8.850 dazu. Diese müssen jetzt in Schule, Ausbildung, Beruf sowie sozialen und kulturellen Miteinander integriert werden. Jeder ist dabei gefragt sich einzubringen. Die Integration soll von Anfang an erfolgen.

„Integration findet überwiegend in den Städten und Gemeinden statt. Für 2017 und die folgenden Jahre haben wir daher mit einem Kommunalpaket die finanzielle Unterstützung für die Kommunen nochmals deutlich aufgestockt“, sagte Albig.

Auch das Thema Wohnen ist ein wichtiger Aspekt. Durch das Wohnraumförderungs-Programm stehen im Zeitraum zwischen 2015 und 2018 bereits rund 730 Millionen Euro an Förderdarlehen für mehr Wohnraum zur Verfügung. Im Jahr 2017 erhalten die Kommunen zur Unterstützung einen Integrationsfestbetrag von 17 Millionen Euro und eine Pauschale in Höhe von 1.250 Euro pro Flüchtling.

Folgende Leitlinien und Botschaften wurden für die Flüchtlings- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein formuliert:

  • Wir sind ein Einwanderungsland
  • Wir setzen auf Offenheit
  • Offenheit braucht Toleranz und Respekt
  • Zuwanderung hat Grenzen
  • Ohne Sprachkenntnisse geht es nicht
  • Integration geht uns alle an
  • Gleiche Chancen für alle
  • Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz
  • Wir haben keine Angst
  • Integration lohnt sich


Herkunftsländer der in Schleswig-Holsten asylsuchenden Personen sind hauptsächlich aus Syrien, Afghanistan und Irak.
Mehr Informationen gibt es im Live-Blog des Landes zur Flüchtlingskonferenz 2016 nachzulesen.

Weiterführende Links zum Thema:

Ort des Geschehens

Ort: Musik- und Kongresshalle Lübeck - MuK | Willy-Brandt-Allee 10, 23554 Lübeck

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